10. Oktober 2016 | Events & Dates

Blick in die Zukunft der Verbundwerkstoffe

Die Aussteller zeigen auf der Messe die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe
Die Aussteller zeigen auf der Messe die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe, darunter zahlreiche Innovationen in den Anwendungsbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Bootsbau, Windenergie-Wirtschaft und im Bausektor.
Quelle: COMPOSITES EUROPE
Leichtbau, Ressourcen-Effizienz und Multimaterial-Design stehen im Mittelpunkt der diesjährigen COMPOSITES EUROPE, die vom 29. November bis 1. Dezember in Düsseldorf stattfindet. 350 Aussteller aus 27 Nationen zeigen auf der größten Veranstaltung ihrer Branche in Deutschland den State of the Art und die künftigen Marktpotenziale von Faserverbundwerkstoffen – und das nicht nur im Ausstellungsbereich, sondern auch auf den zahlreichen Event-Areas, in Vortragsforen, Themenrundgängen und Workshops. Mit dem neuen Lightweight Technologies Forum geht die COMPOSITES EUROPE 2016 auch auf die aktuellen Fragestellungen im multimaterialen Leichtbau ein.

Faserverbundwerkstoffe haben ihre Leistungsfähigkeit bereits auf zahlreichen Gebieten unter Beweis gestellt. „In Zukunft wird es darum gehen, mit modernsten Produktions- und Automatisierungslösungen die Serienfertigung sicherzustellen um damit weitere Marktpotenziale zu erschließen“, so Olaf Freier, Event Director. Die Aussteller zeigen auf der Messe die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe, darunter zahlreiche Innovationen in den Anwendungsbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Bootsbau, Windenergie-Wirtschaft und im Bausektor.

Premiere des Composites Germany Pavillon

Eine Premiere feiert in diesem Jahr der Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany. Die Dachorganisation der deutschen Faserverbund-Industrie mit den Mitgliedern AVK, CCeV, CFK-Valley Stade und VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien präsentieren sich auf dem 350 m2 großen Gemeinschaftsstand mit insgesamt 18 Mitgliedsunternehmen.

Knowhow aus Industrie- und Wissenschaft

Eine Messe, sechs Formate – mit diesem Motto hat sich die Messe in den vergangenen zehn Jahren zum wichtigsten Treffpunkt der Branche in Deutschland entwickelt. Know-how aus Industrie und Wissenschaft finden die Besucher auf den Sonderflächen und in den Foren, die in diesem Jahr noch stärker die Anwendungsindustrien von Verbundwerkstoffen adressieren.

Auf der „Product Demonstration Area“ zeigen Aussteller wie KraussMaffei, SAERTEX, Gaugler und Lutz oder die Eastman Machine Company ihre Hightech-Produkte und demonstrieren Produktionsprozesse in Live-Vorführungen. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Aachen, präsentiert auf der Sonderfläche „Industry meets Science“ zusammen mit seinen Partnern der RWTH Aachen University Composite-Entwicklungen und Highlights unter dem Motto „Resource efficienncy for increased profitability“, darunter Entwicklungen aus den Bereichen Industrie 4.0, Additive Fertigung und Hybrider Leichtbau.

Herausforderungen, Potenziale und Grenzen von Composites in den Anwender-Industrien stehen im Mittelpunkt des Vortragsforums. Die Themen der Experten-Beiträge reichen von der Massenproduktion im Fahrzeugbau über den Rotorblattbau in der Windenergie bis zur Ressourceneffizienz und zum Lightweight Design 4.0. Der Besuch des Forums ist für Messebesucher kostenlos.

Premiere des Lightweight Technologies Forum

Den Trend zu modernen Multimaterialsystemen spiegelt unterdessen das neue Lightweight Technologies Forum im Rahmen der COMPOSITES EUROPE und der parallel stattfindenden ALUMINIUM wider. Das kombinierte Ausstellungs- und Vortragsforum wird zur materialübergreifenden Schnittstelle von Metall- und Faserverbund-Technologien in Strukturbauteilen. In anwendungsorientierten Themenblöcken referieren Experten aus der Praxis zu aktuellen Fragestellungen rund um Materialverbünde in den Bereichen Automotive, Luft- & Raumfahrt und Architektur. Zudem stehen branchenübergreifende Themenblöcke zur Fertigungs- und Produktionstechnik auf dem Programm, wie z.B. das Fügen und Verbinden von unterschiedlichen Materialien. Der Besuch des Forums – wie auch der ALUMINIUM – ist für die Messebesucher im Ticket inbegriffen.

Als Themenpartner konnte Veranstalter Reed Exhibitions die führenden Leichtbau-Verbände, -Institute und -Cluster gewinnen, darunter den VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien, das CFK Valley Stade, die AVK, das AZL - Aachener Zentrum für Integrativen Leichtbau sowie das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH Aachen, das Netzwerk kunststoffland NRW, das Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik NRW sowie die Open Hybrid LabFactory e.V. aus Wolfsburg.

Im begleitenden Ausstellungsbereich des Lightweight Technologies Forum zeigen ausgewählte Unternehmen ihre Lösungen für den Multimaterial-Leichtbau, darunter Gummiwerk Kraiburg, Gunnar International Weissenberger, Linn High Therm, Saertex, Trilogiq Deutschland und Wickeder Westfalenstahl.

Die COMPOSITES EUROPE und die ALUMINIUM erwarten zusammen mehr als  rund 1.300 Aussteller und mehr als 30.000 Experten aus Industrie, Forschung und Entwicklung.
nach oben drucken RSS-Feed