Der VDMA bietet Maschinenbauern, die Technologien zur Herstellung und Qualitätsprüfung von Verbundwerkstoffen (Composites) entwickeln und produzieren, ein neues Netzwerk: Zur Gründung des Forums VDMA Composite Technology haben sich zunächst Unternehmen aus vier verschiedenen Fachverbänden des VDMA zusammengefunden, um eine Plattform für den Austausch untereinander, mit den Anwendern sowie der Forschung zu etablieren. Jochen Zaun, Geschäftsführer der Firma Georg Sahm GmbH & Co.KG, Eschwege, wurde in der Gründungsversammlung zum ehrenamtlichen Sprecher des VDMA Composite Technology Forums gewählt.
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Effizientes, reproduzierbares und materialschonendes Spulen hochwertiger Carbonfasern sichert die Qualität der nachfolgenden Prozessschritte. |
Die technologische Kette bei Composites beginnt mit der Herstellung von Verstärkungsfasern aus Glas, Kohlenstoff und anderen Materialien. Die textilen Verstärkungsstrukturen werden dann in eine Matrix aus Kunststoff oder Beton gebettet, woraus Halbzeuge und Endprodukte entstehen. All dies muss zusammen mit der Bearbeitung der Composites in immer stärkerem Maße automatisiert geschehen, einschließlich der Prüfung der Material- und Bauteilqualität. Große Herausforderungen bei der Herstellung von Composites und der Vorprodukte sind die Verringerung des bislang noch hohen manuellen Aufwands, die Verkürzung der Zykluszeiten oder etwa die Gewährung immer gleichbleibender Bauteilqualität. Der VDMA hat wegen solcher für viele Anwenderindustrien geltenden Herausforderungen die in verschiedenen Fachverbänden des Maschinenbaus angesiedelten Technologien zur Herstellung und Qualitätsprüfung der Composites in der neuen Gruppierung "VDMA Composite Technology" zusammengefasst. Für den 19. November 2010 plant VDMA Composite Technology ein Zusammentreffen aller interessierten Technologieanbieter zum Erfahrungsaustausch und zur Konkretisierung des weiteren Arbeitsprogramms in Frankfurt am Main.
Informationen/Kontakt: Thorsten Kühmann (Tel: 069-6603-1831), Thomas Waldmann (Tel. 069-6603-1271).