22. August 2016 | Nonwovens & Technical Textiles

Ideen zur Entwicklung neuer Vliesstoff-Eigenschaften und -Fasern gesucht

Ideenskizze zu Einsatzgebieten von Vliesstoffen
Ideenskizze zu Einsatzgebieten von Vliesstoffen, die in einem definierten Zeitraum biologisch abgebaut werden.
Quelle: Freudenberg Performance Materials
Freudenberg Performance Materials hat unter dem Namen „Next-Generation Nonwovens“ einen Open-Innovation- Wettbewerb gestartet. Externe Entwickler, Wissenschaftler, Studenten, Organisationen und andere Interessierte sind aufgerufen, ihre Ideen zu zwei Fragestellung einzureichen: Erstens, wie können Vliesstoffe aus Polyester entwickelt werden, die in einem definierten Zeitraum biologisch abgebaut werden? Zweitens, wie können hochtransparente Fasern entwickelt werden, die sich zur Herstellung von Vliesstoffen eignen?

„Viele Fragestellungen sind heute so komplex, dass ganz unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten müssen, um sie zu lösen. Mit unserem Open-Innovation-Wettbewerb ʾNext-Generation Nonwovensʿ möchten wir alle Experten, nicht nur interne ansprechen, um bereits bei der Ideenfindung mitzuwirken“, erklärt Dr. Frank Heislitz, Chief Technology Officer von Freudenberg Performance Materials, den Hintergrund der Initiative. Der Wettbewerb ist Teil des Freudenberg-Programms ideaTrophy, mit dem der Konzern bereits der Vergangenheit erfolgreich nach extern Ideen zu verschiedenen Themen wie etwa erneuerbare Energien, Wasser und Gesundheit gesucht hat.

Welche Ideen werden genau gesucht?
Mit dem Wettbewerb sucht Freudenberg Performance Materials Ideen, auf deren Basis folgende Entwicklungen erfolgreich realisiert werden können:
1. Biologisch abbaubare Vliesstoffe aus Polyester mit einem definierten Abbauzeitraum
2. Hochtransparente Fasern, die sich für die Herstellung von Vliesstoffen eignen

Wer kann teilnehmen?

Alle interessierten Personen außerhalb und innerhalb von Freudenberg sowie Organisationen und Unternehmen sind eingeladen, Ihre Ideen einzureichen. Freudenberg arbeitet seit langem erfolgreich mit externen Entwicklern und Ideengebern zusammen. Dazu gehören akademische Institute und große Technologieunternehmen ebenso wie Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen sowie einzelne Entwickler.

Wie können Ideen eingereicht werden und bis wann?

Von einer einfachen Ideenskizzierung mit Spiegelstrichen und detaillierteren Konzeptbeschreibungen über funktionsfähige Prototypen bis hin zu jungen Start-up-Unternehmen: Ideen mit unterschiedlichstem Reifegrad sind willkommen. Je besser die jeweilige Idee beschrieben und präsentiert wird, desto höher sind erfahrungsgemäß ihre Erfolgschancen.

Einsendeschluss ist der 30.11.2016. Was gibt es zu gewinnen? Weitere Informationen unter www.ideatrophy-freudenberg.com

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