26. Februar 2015 | News, Views & Markets

Beschichtungsanlage mit modularem Aufbau

Die kontinuierliche Beschichtungsanlage vom Typ KTF-S lässt sich modular an die Bedürfnisse des Anwenders anpassen.
Quelle: Mathis

Die Maschine, erhältlich in Arbeitsbreiten von 300 mm, 450mm und 600 mm mit Rakelbeschichtung und anschließender Trocknung, eignet sich für vielfältige Anwendungen beispielsweise in der Textil- und Pharmaindustrie, bei Papier- und Folienherstellern sowie für Forschungs- und Entwicklungslabors.


Immer dann, wenn eine Großmaschine wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, kommt die KTF-S zum Einsatz. In der Grundausstattung besteht die Beschichtungsmaschine aus der Abrollvorrichtung, der Streichvorrichtung für die Rakelbeschichtung, dem Heißlufttrockner und der Aufrollvorrichtung. Herzstück ist der Heißlufttrockner, dessen Düsenfeld in ein unteres und oberes Abteil unterteilt ist. Mit zwei Regulierklappen lässt sich die Belüftung der beiden Abteile gezielt einstellen. Die Kombination aus geregelter Heizung und einer leistungsstarken Luftumwälzung sorgt für eine optimale Verdunstungsleistung.
Die KTF-S lässt sich mit vielfältigen Zusatzoptionen exakt an die Bedürfnisse des Kunden anpassen. Beispiele hierfür sind eine vorgeschaltete Infrarot-Trocknung oder eine Laminiereinheit, die entweder vor oder im Anschluss an die Heißlufttrocknung eingebaut werden kann. Auch eine zweite Heißlufttrocknung ist möglich. Für die Beschichtung sind auch alternative Auftragssysteme, wie Schlitzdüse, Walzenauftrag, Gravurwalzen, Hotmelt, Pulverstreuaggregat und Rundschablone, möglich. Mit spezifischen Materialträgern lässt sich auch ein diskontinuierlicher Betrieb realisieren. Optional kann ein Infrarot-Strahlungspyrometer eingebaut werden, um die Warentemperatur während dem Trocknungsprozess zu überwachen. Alle Daten, wie Temperaturen, Geschwindigkeit, Ventilatordrehzahl usw., lassen sich mit dem integrierten Trending-System erfassen und dienen einer lückenlosen Dokumentation. Durch den modularen Aufbau des Systems können die prozessorientierten Zusatzkomponenten auch nachgerüstet werden. Der Anwender hat so ein sehr flexibles System zur Verfügung, das er stets gemäß seiner aktuellen Anforderungen erweitern kann. Zur Flexibilität trägt auch bei, dass die KTF-S mit anderen Maschinen von Mathis nahtlos kombiniert werden kann. Ein Beispiel hierfür ist ein Foulard vom Typ HVF, mit dem sich Textilien zunächst färben lassen, bevor sie in der KTF-S getrocknet werden.

Die Mathis AG auf der Techtextil: Halle 3.0 Stand J27

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