04. Juni 2015 | News, Views & Markets

Biobasierte Folien werden industrietauglich

Am Fraunhofer IAP werden biobasierte Schlauchfolien auf marktgängigen Schlauchfolienanlagen hergestellt.
Quelle: Fraunhofer IAP

Folien stellen einen wichtigen Bereich in der Kunststoffindustrie dar. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: von flexiblen Folien für den Verpackungssektor über Beutel und Säcke, Schrumpf- und Dehnfolien, Agrarfolien, Baufolien, Folien für Büro- und Schreibwarenbedarf bis hin zu technischen Isolierfolien sowie anderen Industriefolien. Verschiedene biobasierte Polymere zeigen durch ihre Funktionalitäten für diesen Markt großes Potenzial.

Der Workshop in Schwarzheide gibt Einblick, welche Erfahrungen Wissenschaftler und Praktiker bei der Folienherstellung und -verarbeitung mit biobasierten Polymeren bereits gemacht haben. Zudem werden neueste Entwicklungen im Bereich der Biofolien vorgestellt, die die bisher bekannten Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitern. Im Fokus stehen dabei coextrudierte Foliensysteme. Der Workshop richtet sich an Folienhersteller und -verarbeiter, aber auch an Vertreter von Kunststoffnetzwerken und Forschungseinrichtungen. Er findet im Rahmen des Verbundprojektes „Kompetenznetzwerk zur Verarbeitung von Biopolymeren“ (KNVB) statt, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über seinen Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert wird. Eine Besichtigung des Verarbeitungstechnikums für Biopolymere des Fraunhofer IAP rundet das Programm ab. Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie unter: www.iap.fraunhofer.de

nach oben drucken RSS-Feed