10. September 2015 | News, Views & Markets

Covestro startet durch

Covestro hat ein farbenfrohes neues Logo. Das Unternehmen behält seinen Hauptsitz in Leverkusen.
Quelle: Covestro

Einer der führenden Polymer-Werkstoffhersteller der Welt hat eine neue Identität: Bayer MaterialScience firmiert seit dem 1. September 2015 unter dem Namen Covestro. Das Unternehmen ist nun wirtschaftlich und rechtlich eigenständig, bleibt aber zunächst eine vollständige Tochtergesellschaft der Bayer AG. Diese will Covestro bis spätestens Mitte 2016 an die Börse führen, um sich ausschließlich auf die Life-Science-Geschäfte zu konzentrieren. „Die Eigenständigkeit wird es uns ermöglichen, unsere Stärken im globalen Wettbewerb noch schneller, effektiver und flexibler auszuspielen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas.

Covestro tritt mit einem farbenfrohen neuen Logo auf. Neu ist auch die Vision: „To make the world a brighter place“ – die Welt ein Stück weit lebenswerter machen. „Diese Vision erfüllen wir, indem wir Innovationsanstöße geben und Wachstum vorantreiben – durch profitable Technologien und Produkte, die der Gesellschaft zugutekommen und Umweltbelastungen verringern“, so Thomas.

Das Unternehmen beliefert weltweit wichtige Branchen wie die Automobilindustrie, das Bauwesen und den Elektroniksektor sowie die Möbel-, Sport- und Textilindustrie. Zu den Produkten zählen Rohstoffe für hochwertigen Polyurethan-Schaumstoff, der in weicher Form vor allem in Möbeln, Matratzen und Autositzen verwendet wird; als Hartschaum dient er zur Dämmung von Gebäuden und Kühlgeräten. Ferner stellt Covestro den Hochleistungskunststoff Polycarbonat her – ein ebenfalls sehr vielseitiges Material für Auto-Komponenten, Dachkonstruktionen, medizinisches Gerät und vieles mehr. Das Portfolio wird abgerundet durch Spezialchemikalien, darunter Rohstoffe für Lacke, Klebstoffe und Folien.

Geleitet wird Covestro von einem vierköpfigen Vorstand. Er besteht neben dem Vorsitzenden Patrick Thomas aus Frank H. Lutz (Finanzen, Arbeitsdirektor), Dr. Klaus Schäfer (Produktion und Technologie) und Dr. Markus Steilemann (Innovation).

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