27. Februar 2015 | News, Views & Markets

Die R+T geht nach Südamerika

Die Messe Stuttgart organisiert für das kommende Jahr erstmalig die R+T South America.
Quelle: Landesmesse Stuttgart
Die Messe Stuttgart organisiert für das kommende Jahr erstmalig die R+T South America. Der Ableger der Stuttgarter Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz findet 2016 (8.-11. Juni) im Transamerica ExpoCenter im brasilianischen Sao Paulo statt - parallel zur im südamerikanischen Markt etablierten Messe „Glass South America“. Die Fachmesse für Glasverarbeitung, Glastechnologie und Glasdesign gehört zu den wichtigsten Fachmessen Lateinamerikas.

Partner der Messe Stuttgart in Brasilien ist die NürnbergMesse Brasil, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der NürnbergMesse. Sie ist der größte ausländische Messeveranstalter in Brasilien. Die R+T South America wird unterstützt durch den brasilianischen Verband für Vorhänge und Jalousien (ABRAPE). Sie wird die erste Fachmesse für den brasilianischen Rollladen-, Tore und Sonnenschutzmarkt sein.

Die R+T South America richtet sich an Rollladenhersteller, Hersteller von externen und internen Sonnenschutzsystemen, Produzenten von technischen Textilien, Hersteller von Toren, Zäunen und Gittern sowie Sicherheitseinrichtungen und Zugangskontrollsystemen, aber auch an Hersteller von Komponenten wie Antriebs- und Kontrollsystemen, Sensoren, Profilen oder Stoffen. Ergänzend präsentiert die Messe Anbieter von Maschinen zur Komponentenherstellung und Montage von Endprodukten.


Brasilien ist für die Rollladen, Tore und Sonnenschutz-Branche ein Wachstumsmarkt, insbesondere in den Segmenten Gebäudesicherheit und Gebäudeautomation. Noch gibt es in dem größten Konsumentenmarkt Südamerikas keine einheitlichen Standards, sondern überwiegend individuelle Fertigung.

„Die R+T South America unterstützt die Bemühungen der nationalen Marktteilnehmer, einheitliche Standards und Normen in der Branche zu etablieren und damit den Sektor zusammenzuführen“, erklärt Ulrich Kromer. Die Nachfrage der wachsenden Mittelschicht (75% Eigenheimbesitzer) führe zu den aktuellen Marktentwicklungen. Kromer: „Die Nachfrage nach im Vergleich zur Individualanfertigung kostengünstigeren Produkten mit hoher Qualität und vielfältigem Design ist groß – ebenso wie der Wunsch nach Sicherheitsstandards. Internationale Importe von qualitativ hochwertigen Antriebssystemen sowie technischen Textilien sind daher extrem wichtig für die nationalen Hersteller.“
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