24. November 2014 | News, Views & Markets

Fibertex Personal Care akquiriert Druckunternehmen aus Ilsenburg

Die dänische Fibertex Personal Care hat die verbleibenden 85 % an Innowo Print erworben, Europas führendem Anbieter für die Direktbedruckung von Vliesstoffen. Fibertex Personal Care war 2007 Mitgründerin von Innowo Print und untermauert mit dem Kauf die Wichtigkeit, Kunden spezialisierte Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Damit erhöht die Fibertex Personal Care, die sich im Besitz des dänischen Industriekonglomerats Schouw & Co. befindet, ihren Besitzanteil an Innowo Print von 15 auf 100 %.

Fibertex Personal Care saß 2007 mit am Tisch, als Innowo Print im deutschen Ilsenburg gegründet wurde und führte dem Druckunternehmen auch die ersten Kunden zu. Allerdings vermochte Innowo Print es in der Folgezeit, eine selbstständige Kundengrundlage aufzubauen und sich als etablierte Marke stark am Markt zu positionieren, sodass das Unternehmen in seiner Nische heute europaweit führend ist. Innowo Print verfügt derzeit über zwei Drucklinien; eine dritte ist im Bau. Für 2014 wird ein Umsatz in der Größenordnung DKK 50 Millionen erwartet.

Dass Fibertex Personal Care je Innowo Print übernehmen sollte, war, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, nie vorgesehen, sondern ergab sich aus dem Wunsch der beiden ehemaligen Hauptaktionäre, ihre Geschäftsanteile zu verkaufen. „Fibertex Personal Care möchte seinen Kunden in der Hygieneindustrie gern spezialisierte Produkte und Dienste anbieten, und so kamen wir letztendlich zu einer guten Lösung der künftigen Eigentümerschaft,“ berichtet Carsten Pedersen, Vorstand von Innowo Print und einer der beiden ehemaligen Hauptaktionäre.

Carsten Pedersen setzt seine Tätigkeit für Fibertex Personal Care fort, wo er sich fortan unter anderem mit der möglichen Etablierung einer Druckproduktion in Asien befassen wird.

Fibertex Personal Care ist mit einem globalen Marktanteil von fast 10 % einer der weltweit führenden Hersteller von Spinnvlies-Produkten für die Hygieneindustrie. Mit seinen derzeitigen sieben Fertigungslinien in Dänemark und Malaysia deckt der Konzern fast 10 % des Weltmarkts ab.
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