08. September 2015 | News, Views & Markets

Großer Preis des Mittelstandes für Norafin

Ein gutes Team, ein hoher Qualitätsanspruch und ein klarer Fokus auf den Kunden haben es Norafin ermöglicht, sich als erfolgreicher Anbieter von hochwertigen Spezialvliesstoffen und Composites im Markt zu behaupten und letztendlich die Jury der Oskar-Patzelt Stiftung zu überzeugen. Geschäftsführer André Lang nahm in Dresden den Preis entgegen.
Quelle: Boris Löffert, Oskar-Patzelt-Stiftung

Norafin erhielt am 05.September 2015 den „Großen Preis des Mittelstandes“. Die für den Wettbewerb
bundesweit nominierten 5.009 Unternehmen repräsentieren die sozial engagierte Wachstumselite des deutschen Mittelstandes. Der Spezialvliesstoffhersteller aus Mildenau wurde 2014 als „Finalist“ und dieses Jahr als Gewinner des renommierten Preises ausgezeichnet. Das Unternehmen wurde vom Landkreis Erzgebirge, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und dem Privatinstitut Dr. Matz Leipzig nominiert. Ausschließlich nominierte Unternehmen können am Wettbewerb teilnehmen.

Ein gutes Team, ein hoher Qualitätsanspruch und ein klarer Fokus auf den Kunden haben es Norafin ermöglicht, sich als erfolgreicher Anbieter von hochwertigen Spezialvliesstoffen und Composites im Markt zu behaupten und letztendlich die Jury der Oskar-Patzelt Stiftung zu überzeugen. Norafin Geschäftsführer André Lang wurde mit der Auszeichnung „Preisträger des Jahres 2015“ im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ zur Preisverleihung in Dresden geehrt.

Erfolgreiche Firmengeschichte
Norafin Industries blickt auf eine langjährige, erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Zu Beginn der achtziger Jahre entwickelte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Textilindustrie – dem heutigen STFI (Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.) in Chemnitz – die erste Wasserstrahllinie Europas. Dies stellte nicht nur für Norafin einen Meilenstein in ihrer Unternehmungsentwicklung dar, sondern war wegweisend für den gesamten Industriezweig.

Aufgrund der Beschaffenheit der Linie sowie des firmeneigenen Know-how konzentrierte sich Norafin auf die Entwicklung hochwertiger Materialien, technischer Vliesstoffe und Spezialanwendungen. Heute ist das Unternehmen für seine kundenorientierten Produktlösungen im Bereich der prozessorientierten Luft- und Flüssigkeitsfiltration sowie innovativen Vliesstoffe für die Schutzbekleidungs- oder auch Bauindustrie bekannt. Das Unternehmen beliefert weltweit mehr als 200 Kunden.

Von 2009 bis 2012 konnte der Umsatz jährlich um zwei bis drei Millionen Euro gesteigert werden, da vorhandene Kapazitäten besser genutzt und das Produktportfolio von Massenproduktion auf Nischenprodukte umgestellt wurde.

Zweite Wasserstrahlanlage kam vor zwei Jahren
Im Geschäftsjahr 2013 wurde in eine zweite Wasserstrahlverfestigungslinie und die dafür notwendige neue Produktionshalle investiert. Dabei wurde auf Energieeffizienz besonderer Wert gelegt. So wird die Abwärme des Trockners mittels Wärmerückgewinnung genutzt, um die zugeführte Frischluft vorzuwärmen. Die Einsparungen liegen bei 20 Prozent.

2014 konnten die Umsätze erneut um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Mit der neuen Produktionslinie erhöhte sich auch die Anzahl der Mitarbeiter von ehemals 74 (2010) auf 149 (2014). Zurzeit werden 13 Azubis ausgebildet. Flexible Arbeitszeiten und die Einführung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöhen die Leistungsbereitschaft und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und tragen dazu bei, mehr Fachkräfte zu gewinnen.

In den letzten zwei Jahren wurden 347 Produktweiter- und 25 Produktneuentwicklungen auf dem Gebiet der Vliesherstellung auf den Markt gebracht. Im Rahmen von abgeschlossenen und laufenden FuE-Projekten konnten weitere neun Weltstand bestimmende Lösungen in Form von Demonstratoren entwickelt und hergestellt werden. Der bei der Produktion der Neuentwicklungen erwirtschaftete zusätzliche Umsatzanteil beträgt etwa 20 Prozent am Gesamtumsatz. Ohne Ausnahme sind alle Produkte am Markt etabliert.

Die wirtschaftlichen Vorzüge der Region stärken
Geschäftsführer André Lang wurde zum Botschafter des Erzgebirges berufen. Ihm ist es sehr wichtig, die wirtschaftlichen Vorzüge der Region stärker bekannt zu machen. Es gilt, das Wirtschaftspotential des Erzgebirges hervorzuheben und die Region nicht mehr nur als Feriendestination zu vermarkten. Denn eine Region ist erst dann lebenswert, wenn man in der Region leben und arbeiten kann.

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