21. August 2015 | News, Views & Markets

Infektionsmanagement erneut Wachstumssieger

Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 ist es der HARTMANN GRUPPE gelungen, weiterhin ein Wachstum über dem Markt zu erzielen. Per 30. Juni 2015 verbesserten sich nach aktuellen Angaben die Umsatzerlöse konzernweit um 5,0 % auf 955,1 Mio. EUR. Der für Produkte relevante Weltmarkt für medizinische Verbrauchsgüter verzeichnet nach Berechnungen des Unternehmens derzeit ein jährliches Wachstum von 2 bis 3 %. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm das EBIT um 9,9 % auf 66,3 Mio. EUR und damit gegenüber dem Umsatz überproportional zu.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015 verzeichnete der Hersteller weltweit Umsatzerlöse in Höhe von 955,1 Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung um 5,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das organische Wachstum ohne Währungs-und Akquisitionseffekte lag bei 4,3 %.

Im Segment Wundmanagement nahmen die Umsatzerlöse per 30. Juni 2015 um 6,5 % auf 210,4 Mio. EUR zu. Das Wachstum resultiere vor allem aus Umsätzen mit Produkten für die hydroaktive Wundbehandlung sowie mit dem unter der Marke Vivano angebotenen Produktsystem zur Unterdruck-Wundtherapie.

Im Segment Inkontinenzmanagement lagen die Umsätze in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres bei 317,7 Mio. EUR; dies entspricht einem Zuwachs um 2,8 %. MoliCare Mobile, die Inkontinenzhose für mobile Patienten, und Menalind professional, die Pflegeserie für die beanspruchte, ältere Haut, haben sich im Umsatz gut entwickelt.

Die Umsätze im Segment Infektionsmanagement verbesserten sich im 1. Halbjahr 2015 um 7,0 % auf 233,0 Mio. EUR. Wie berichtet, profitierte das Unternehmen insbesondere von guten Zuwächsen in den Produktkategorien Hände-und Flächendesinfektion. Auch bei Einweg-Produktsysteme für den OP gab es ein kräftiges Umsatzplus.

Chief Executive Officer Andreas Joehle kommentierte: „Der demografische Wandel, die Zunahme chronischer Erkrankungen und die Bekämpfung von Infektionen, die in Gesundheitseinrichtungen erworben werden, sind zentrale globale Herausforderungen im Gesundheitswesen. Mit einer Vielzahl von ganzheitlichen Lösungen und evidenzbasierten Produktsystemen leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prozessen in Gesundheitseinrichtungen.“ Per 30. Juni 2015 lag der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz bei 79,7 %.



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