11. Juni 2015 | News, Views & Markets

OPTIMA nonwovens: Platz und Licht für die Montage

Am 02. Juni 2015 haben Hans Bühler, Architekt Wilhelm, Dr. Georg Pfeifer und Oliver Rebstock das Band zur neuen Halle durchschnitten und damit die rund 1.000 qm für die Montage freigegeben. Eigentlich sollte nach rund 27 Jahren die Fassade erneuert werden. Der in die Jahre gekommene bunte Anstrich sollte einer modernen Ansicht weichen. Doch daraus wurde mehr, berichtet Hans Bühler den geladenen Nonwovens-Kollegen und einigen Kunden aus Japan, die zur Maschinenabnahme im Hause waren.

Schon länger war klar, dass die Lücke zur Bundesstraße eine Chance zur Erweiterung der Montagefläche ist. Die gute Auftragslage 2014 hatte das bereits bestehende Platzproblem verstärkt und die Entscheidung ist im Herbst 2014 leicht gefallen. Der Hallenanbau wurde beschlossen. Doch nicht nur das – auch Themen wie Licht, Brandschutz, Raumklima und ein moderner Standard für die Montage wurden mit einbezogen. „Es ist nicht nur ein Anbau, sondern eigentlich ein Neubau“, erläutert Hans Bühler die Erweiterung der Montagefläche um immerhin rund 25 %. „Die anderen Hallenteile profitieren von der Verglasung Richtung Bundesstraße. Das Licht flutet die komplette Montagehalle. Die moderne Alufassade ist ein architektonisches Highlight und passt im Stil zu den anderen Optima-Gebäuden. Sie hat nicht nur praktische Vorteile an der Nordseite, sie ist auch Ausdruck für Qualität und stellt den Bezug zu Metall und Maschinen her. Die großen „Schaufenster“ zur Bundesstraße hin geben dem Betrachter Einblick in die Welt des sauberen Maschinenbaus und sollen Lust darauf machen, bei Optima zu arbeiten.

Das Gelände bis hin zur Fahrbahn wurde gegen eine sogenannte Pflegeauflage offiziell vom Eigentümer (Bundesrepublik Deutschland) der Optima in Besitz gegeben. Der Hang wird nun entsprechend modelliert und begrünt. Dadurch steht das Gebäude optisch freier und profitiert davon.

Roland P. Wilhelm  (Architekturbüro Wilhelm, Stuttgart) berichtete von der Herausforderung, die sich zum Teil aus den doch recht alten Unterlagen des bestehenden Gebäudes ergeben hat. „Das neue Gebäude in den Altbestand zu integrieren war das Ziel und dies ist uns gelungen“, erklärt Architekt Roland P. Wilhelm. „Ohne protzig zu wirken wird deutlich, dass es sich um ein High-Tech-Unternehmen handelt, das top Qualität produziert. Ein ganz neuer Eindruck ist entstanden – transparent und modern. Für das Vertrauen in das Architekturbüro Wilhelm bedanken wir uns recht herzlich“ 

Noch mehr Investitionen
Die Umbaumaßnahmen in den Büros sind weiter im Gange. In die Maßnahmen am Hauptsitz im Steinbeisweg werden über 3 Millionen Euro investiert. Dies ist der Anfang eines großen Investitionsprogramms, damit die Bereiche weiter wachsen können. Die 1959 erbaute und in die Jahre gekommene Shedhalle muss zudem in den nächsten Jahren einem Neubau weichen. Über eine Bürolösung für die zentralen Dienste wird ebenfalls nachgedacht. Ein Verwaltungsgebäude soll entstehen, wobei der Standort derzeit geprüft wird. Auch bei Optima Pharma ist es bereits wieder eng in den Büros und der Parkplatz muss ebenfalls erweitert werden. Die letzte Investitionswelle ist noch nicht lange her – zwischen 2010 und 2013 wurden im Solpark über 25 Millionen Euro investiert. Jetzt rollt die zweite Welle – diesmal noch höher. Zusammen mit dem geplanten Neubau für die Materialwirtschaft und die Teilefertigung wird die Gesamtsumme für alle genannten Investitionen über die Jahre 30 Millionen Euro erreichen.





nach oben drucken RSS-Feed