09. März 2015 | News, Views & Markets

Optima: Weiterhin auf packendem Wachstumskurs

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Eng verzahnt: Im Sondermaschinenbau bilden Vertrieb, Entwicklung, Fertigung und Service eine Einheit.
Quelle: Optima packaging group
Die Optima packaging group GmbH (Schwäbisch Hall) schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einem Leistungszuwachs von 10 Prozent ab. Der konsolidierte Umsatz des Unternehmens beläuft sich auf über 330 Mio. Euro. Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre wird damit nahtlos fortgesetzt.

Mit den vier Bereichen Pharma, Consumer, Nonwovens und Life Science bietet Optima branchengerechte Verpackungs- und Prozesslösungen. Die Maschinen des Schwäbisch Haller Unternehmens wurden zu über 85 Prozent ins Ausland verkauft. Das Gros der weltweit 1.900 Mitarbeiter ist in Deutschland und hier vor allem in Schwäbisch Hall (1.400 Mitarbeiter) tätig. An den 13 internationalen Standorten werden insgesamt 300 Mitarbeiter beschäftigt. Von den 170 Auszubildenden im Unternehmen befinden sich 150 in Deutschland (142 in Schwäbisch Hall). Die Ausbildung an den internationalen Standorten erfolgt in enger Abstimmung mit dem Ausbildungszentrum in Schwäbisch Hall. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Personal um knapp 6 Prozent aufgestockt.

„Optima ist so flexibel aufgestellt, dass die in einem Unternehmensbereich aufgebauten Wettbewerbsvorteile von den anderen Bereichen mitgenutzt werden, wenn es sich anbietet“, erläutert Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Neue Servicetechnologien wie die zustandsorientierte Wartung von Maschinen und digitalisierte Ersatzteilkataloge mit Zusatzinformationen und Video-Anleitungen sind Beispiele hierzu. Ähnliches gilt für Kundenanfragen, die bei Bedarf bereichsübergreifend gelöst werden.

Die USA ist weiterhin der bedeutendste singuläre Markt für Optima. 21 Prozent des Umsatzes werden hier erzielt. Auf Gesamteuropa entfallen 40 Prozent des Umsatzes, auf Asien 14 Prozent. Die Russland/Ukraine-Krise wirkt sich in Hinblick auf den Gesamtumsatz des Unternehmens kaum spürbar aus. Auffallend ist, dass angebotene Projekte derzeit nicht entschieden werden. In kleinerem Umfang entwickelt sich Afrika zu einem Markt für Optima.

In 2015 beginnen bei Optima die Planungen für größere Gebäude-Investitionen, die eine Zentralisierung des Einkaufs, der Materialwirtschaft und der Logistik in Schwäbisch Hall ermöglichen werden. Aktuell wird eine Hallenerweiterung um 1.000 qm realisiert, die den Nonwovens-Fertigungsbereich entlasten wird. In 2014 wurde überwiegend in hochmoderne Metallbearbeitungsanlagen und Softwarelösungen investiert.


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