09. Juli 2015 | News, Views & Markets

Premiere für neues Messekonzept SALTEX

Als Vorreiter innovativer Messekonzepte hat die Messe Dornbirn die Erstveranstaltung der SALTEX für 2016 terminiert. Sie wurde im Konsens mit führenden Vertretern aus Industrie, Politik und Forschung entwickelt. Die SALTEX wird am 5. und 6. Oktober 2016 in den neuen Messehallen stattfinden. Im Fokus der neuen Community-Plattform für Smart Textiles und Faserverbundstoffe sowie deren industrielle Automatisierung stehen der interdisziplinäre Wissenstransfer und die progressive Vernetzung beider Branchen. Sowohl intelligente Textilien als auch Faserverbundstoffe für den Leichtbau sind Wachstumsbranchen und Querschnittsthemen der Zukunft. Sie stärken die Industrie im globalen Wettbewerb. Aktuelle Marktstudien prognostizieren beiden Bereichen erhebliches Wachstum und steigende Marktbedeutung. Laut NanoMarkets soll das Marktvolumen von smart clothing bis 2021 auf 1,8 Mrd. US-Dollar ansteigen. Dem Leichtbau wird für 2020 eine weltweite Marktgröße von rund 140 Mrd. Euro vorausgesagt mit einem durchschnittlichen Wachstum von 7 bis 8 Prozent. Haupttreiber ist dabei die Transportbranche.

Die SALTEX - Community-Plattform für Smart Textiles sowie Faserverbundstoffe und deren industrielle Automatisierung will den vielfältigen bilateralen Berührungspunkten beider Industrien Rechnung tragen und die Synergien im Hinblick auf eine beschleunigte Umsetzung großseriengerechter Automatisierungstechnologien ausschöpfen.  

Patrick Malang BSc, Projektleitung SALTEX Messe Dornbirn: „Führende Vertreter aus Industrie und Forschung sind an uns herangetreten, da wir am Wirtschaftsstandort Vorarlberg die komplette Wertschöpfungskette für die Herstellung hochtechnologischer Faserverbundstoffe abbilden können. Die hier seit Generationen angesiedelte Textilindustrie hat sich nach radikalen strukturellen Anpassungen zu einer sehr schlagkräftigen Hightech-Industrie entwickelt, die global vernetzt und fest entschlossen ist, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Wir wollen die vielfältigen bereits erfolgreich agierenden Cluster, Netzwerke und Kooperationen in den Bereichen smart textiles und industrieller Leichtbau zukünftig alle zwei Jahre zu einem persönlichen Austausch zusammenführen. Wir bieten die Plattform sowie  Anregungen und Impulse zu einer stärkeren Verlinkung der  Wertschöpfungsketten. Dabei geht es vorrangig auch um das Thema: Wie können wir durch eine beschleunigte Automatisierung smart textiles und Faserverbundwerkstoffe großflächiger zum Einsatz bringen.“  

Wirtschaftsstandort Vierländerregion
Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg als Teil der Vierländerregion Bodensee mit den angeschlossenen Ländern Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein gilt als „textiles Silicon Valley“ und bietet ideale Voraussetzungen für das neue Messevorhaben. Mit immer noch 180 Stickerei-Betrieben gilt Vorarlberg als das viertgrößte Stickereigebiet der Welt. Als eine der hochwertigsten Veredlungstechniken eröffnet die technische Stickerei spannende neue Applikationen. So werden Sensoren aufgebracht, Leitfähigkeit hergestellt oder textile Batterien entwickelt, bei der das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn als Außenstelle der Universität Innsbruck maßgeblich beteiligt ist. 450 Betriebe, in denen 23.500 Mitarbeiter beschäftigt sind, erwirtschaften in Österreich einen Umsatz von 2,1 Mrd. Euro im Jahr. Technische Textilien stellen bereits 50 Prozent der Produktion.  

Neben diesem bereits sehr aktiven und erfolgreichen Nukleus in der Region werden Aussteller und Besucher aus den benachbarten Ländern sowie Experten aus ganz Europa angesprochen.  
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