30. Oktober 2014 | News, Views & Markets

Rieter setzt Schwerpunkte in der Strategieumsetzung

Im Anschluss an das Investitionsprogramm 2012/2013 und mit der damit gewonnenen verstärkten globalen Präsenz setzt Rieter, Winterthur/CH, neue Schwerpunkte in der Strategieumsetzung. Unverändert, so heißt es in der heutigen Medienmitteilung, bleibe das strategische Ziel, führender Anbieter in der Ausrüstung von Spinnereien für Kurzstapelfasern zu sein und über das komplette Portfolio an Maschinen, Ersatzteilen und Komponenten zu verfügen. Rieter wird sich auch in Zukunft über seine Systemkompetenz, wertschaffende innovative Lösungen, ausgezeichneten Kundenservice und weltweite Verfügbarkeit des Produkt- und Leistungsangebots differenzieren.

Schwerpunkte der nächsten drei Jahre sind demnach die weitere Stärkung der Innovationskraft und der Ausbau des Leistungs- und Serviceangebotes insbesondere bei den Ersatzteilen und Komponenten. Zu diesem Zweck werden zusätzliche Mittel für Forschung und Entwicklung eingeplant. Zudem wird Rieter Maßnahmen zur optimalen Auslastung der vorhandenen Kapazitäten, zur Verbesserung der Produktmargen und Senkung der Kosten für Strukturen umsetzen. Damit versetzt sich Rieter in die Lage, weiterhin überproportional vom Markttrend der Nachfrage nach Produkten mit höherer Automatisierung, Produktivität und Energieeffizienz zu profitieren. Rieter setzt sich zum Ziel, schneller als der Markt zu wachsen.

Angepasste mittelfristige Finanzziele
Mit dem mittelfristigen Profitabilitätsziel einer EBIT-Rendite von rund 10 % des Umsatzes und eines RONA (Return On Net Assets) von rund 14 % will Rieter einen Mehrwert für die Aktionäre schaffen. Bei kontinuierlichem Wachstum des Faserverbrauchs von 2 bis 3 % pro Jahr, dem heutigen Währungsumfeld, den derzeitigen Rohmaterialpreisen und dem aktuellen Produkt- und Leistungsportfolio geht Rieter davon aus, die Zielrendite mittelfristig bei einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden CHF erreichen zu können.

Abgestützt auf den aktuellen Bestellungsbestand – von dem bereits ein substanzieller Teil ins Jahr 2015 reicht – erwartet Rieter für 2014 mindestens ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Die operative Marge (EBIT) wird vom Volumenwachstum profitieren. Demgegenüber werden zusätzliche Kosten für den Abschluss des Projekts zur Verbesserung der IT-unterstützten Prozesse im Umfang von 10 Mio. CHF, eine niedrigere Auslastung der Kapazitäten für Luftspinnmaschinen sowie Margen im Auftragsbestand, die tiefer liegen als im zweiten Halbjahr 2013, die Profitabilität auch im zweiten Semester 2014 belasten. Rieter erwartet für das Jahr 2014 ein höheres Betriebsergebnis (EBIT) als 2013.

nach oben drucken RSS-Feed