04. Januar 2016 | News, Views & Markets

Vierte Generation übernimmt Führung bei Maier Heidenheim

Zwei neue Geschäftsführer an der Spitze des Unternehmens.
V.l.n.r.: Andreas Greiner, Erich Maier, Florian Maier

Quelle: H1QN
Erich Maier hat die Geschäftsführung beim Maschinenbau-Zulieferer Maier Heidenheim abgegeben und wechselte zum 01. Januar 2016 in den Verwaltungsrat der Firma. Die Leitung des Unternehmens haben Florian Maier und Andreas Greiner übernommen.

35 Jahre hat Erich Maier als Geschäftsführer die Geschicke von Maier Heidenheim gelenkt und dabei mit richtungsweisenden Entscheidungen den Betrieb auf Erfolgskurs gehalten. So erfolgte im Jahr 2002 unter seiner Leitung die Neuausrichtung des Unternehmens, das sich fortan als Spezialist für Dichtköpfe positionierte und internationale Märkte erschließen konnte. In den USA, Italien und jüngst auch in China wurden Tochtergesellschaften gegründet. „Diese Strategie hat sich ausgezahlt, denn heute erwirtschaften wir mehr als die Hälfte des Umsatzes mit ausländischen Kunden“, so Erich Maiers Resümee.

Zum Ende des Jahres 2015 hat Erich Maier nun die operative Verantwortung abgegeben, bleibt jedoch als Mitglied im Verwaltungsrat dem Unternehmen weiterhin in beratender Funktion verbunden. Die Belegschaft hat sich von ihrem langjährigen Chef bereits im Rahmen der Weihnachtsfeier offiziell verabschiedet.

Mit Florian Maier als geschäftsführendem Gesellschafter übernimmt nun die vierte Generation des seit 90 Jahren bestehenden Familienunternehmens das Ruder. Schon vor einem Jahr trat er in die Geschäftsleitung ein. Seitdem ist Florian Maier für die Ressorts Vertrieb, Konstruktion und Entwicklung, Rechnungswesen und IT verantwortlich und steuert die Geschäfte der internationalen Tochtergesellschaften. Zweiter Geschäftsführer ist Andreas Greiner, der seit 1998 im Unternehmen als Betriebsleiter tätig ist und 2012 in die Geschäftsleitung berufen wurde. Als Geschäftsführer ist er für Produktion, Materialwirtschaft, Qualitätssicherung und Service zuständig.

Maier Heidenheim entwickelt und produziert mit rund 160 Beschäftigten Dichtköpfe, die feststehende und rotierende Druckleitungen miteinander verbinden. Zum Einsatz kommen sie ebenso in Druckmaschinen und Anlagen zur Papierherstellung wie in der Textilbearbeitung, in kunststoffbearbeitenden Maschinen oder Windenergieanlagen.



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