06. August 2018 | Technology & Machinery

Andritz-Gruppe: solide Geschäftsentwicklung

Der internationale Technologiekonzern Andritz verzeichnete im 2. Quartal 2018 eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. Der Auftragseingang lag mit 1.736,5 Mill. Euro deutlich über dem Vorjahresvergleichsquartal (+43,4% vs. Q2 2017: 1.211,3 Mill. Euro). Der Umsatz im 2. Quartal 2018 stieg im Jahresvergleich um 5,7% auf 1.472,1 Mill. Euro (Q2 2017: 1.392,8 Mill. Euro) an. Damit konnte der Umsatzrückgang im 1. Quartal beinahe vollständig aufgeholt werden, sodass der Umsatz im 1. Halbjahr 2018 mit 2.763,1 Mill. Euro nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahresvergleichswerts (-0,6% vs. H1 2017: 2.779,0 Mill. Euro) lag.

Das EBITA im 2. Quartal betrug 94,6 Mill. Euro und lag – aufgrund des Umsatzanstiegs und der guten Entwicklung im Bereich Pulp & Paper – um 9,4% über dem um den positiven Sondereffekt von rund 25 Mill. Euro (im Wesentlichen aus dem Verkauf des Schuler-Technikzentrums in Tianjin, China) bereinigten Vorjahresvergleichswert (86,5 Mill. Euro). Verglichen mit dem EBITA Q2 2017 inklusive Sondereffekt verringerte sich das EBITA im 2. Quartal 2018 um 13,9%. Das EBITA im 1. Halbjahr 2018 betrug 166,3 Mill. Euro und lag um 8,8% unter dem um den positiven Sondereffekt bereinigten Vergleichswert (182,3 Mill. Euro). Dies ist auf das gesunkene Ergebnis des 1. Quartals 2018 zurückzuführen, das von rückläufigem Umsatz und Kostenüberschreitungen im Bereich Metals gekennzeichnet war. Verglichen mit dem EBITA H1 2017 inklusive Sondereffekt verringerte sich das EBITA des 1. Halbjahrs 2018 um 19,8%.

Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) verringerte sich im 2. Quartal 2018 auf 56,6 Mill. Euro (Q2 2017: 67,8 Mill. Euro). Im 1. Halbjahr 2018 betrug das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) 100,6 Mill. Euro (H1 2017: 130,8 Mill. Euro).

Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die Andritz-Gruppe unverändert eine gegenüber dem Vorjahr stabile Umsatzentwicklung. Auch die Rentabilität (EBITA-Marge) sollte sich weiter solide entwickeln und unter Berücksichtigung des im Vorjahr erzielten positiven Sondereffekts in etwa das Niveau des Vorjahres erreichen.

Redigiert von Petra Gottwald

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