07. August 2019 | News, Views & Markets

Hartmann Gruppe erzielt Umsatzanstieg von 3,7 % im ersten Halbjahr 2019

Die Hartmann Gruppe, einer der führenden internationalen Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten, hat im ersten Halbjahr 2019 eine Umsatzsteigerung von 3,7 % auf 1.075,0 Mio. EUR erzielt.

Alle Segmente erwirtschafteten dabei ein Umsatzplus. Besonders dynamisch hat sich das Segment Wundmanagement entwickelt. Hier erreichten wir mit innovativen Wundbehandlungskonzepten ein Wachstum deutlich über dem Konzerndurchschnitt. Ein zusätzlicher Wachstumstreiber waren die modernen Bade- und Körperpflegeprodukte der KNEIPP-Gruppe. Das EBIT ging mit 53,4 Mio. EUR insgesamt zurück (Vorjahr 61,1 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist insbesondere auf die erwartungsgemäße Verteuerung wichtiger Rohstoffe sowie die Wechselkursentwicklung zurückzuführen.

„Mit einem Umsatzwachstum von 3,7 % sind wir insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. Für das zweite Halbjahr sind die Weichen bereits gestellt“, kommentiert CEO Britta Fünfstück. „Durch gezielte Innovationen und digitale Geschäftsmodelle verfolgt Hartmann die Zielsetzung, sich noch stärker am direkten Kundenmehrwert auszurichten und seine Wettbewerbsfähigkeit weiter fortzuentwickeln.“

„Ein gutes Beispiel hierfür ist die im Juli getätigte Akquisition von Safran Coating, einem der führenden europäischen Hersteller von Silikonbeschichtungen für Gesundheitsprodukte. Mit ihr beabsichtigen wir zukünftig ein noch umfangreicheres und innovativeres Portfolio anbieten zu können.“

Die Auslandsmärkte leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Anstieg des Umsatzes: Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich von 67,4 % im Vorjahr auf 67,9 %. Im europäischen Ausland lag das Plus bei 4,5 %, unter anderem getrieben durch ein zweistelliges Wachstum in Nordeuropa. In der Absatzregion Afrika, Asien und Ozeanien erzielte die Gruppe ein Wachstum oberhalb des Konzerndurchschnitts. Aufgrund des anhaltenden Preisdrucks im Krankenhausgeschäft sowie niedrigeren Umsätzen aufgrund eines Bestandsabbaus beim Pharmagroßhandel blieb Deutschland auch mit einem Wachstum von 2,2 % hinter der Dynamik der Auslandsmärkte zurück. Das Segment Wundmanagement verzeichnete eine Erhöhung des Umsatzes um 5,9 % auf 242,3 Mio. EUR.

Zu diesem Plus trugen insbesondere superabsorbierende Wundauflagen und modernde Wundbehandlungsprodukte sowie das innovative Behandlungskonzept HydroTherapy bei, die jeweils eine hohe Wachstumsrate erreichten. Im Segment Inkontinenzmanagement legte der Umsatz auf 349,4 Mio. EUR zu, was einer Veränderung von +0,9 % entspricht.

Das organische Wachstum von 1,1 % resultiert unter anderem aus der überdurchschnittlichen Performance von MoliCare Elastic und Pull-up. Der Umsatzanstieg um 2,5 % auf 258,9 Mio. EUR im Segment Infektionsmanagement ist mitunter auf die anhaltenden Absatzerfolge von Sterillium Med als Kernprodukt für die Händedesinfektion zurückzuführen.

 

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