08. November 2018 | News, Views & Markets

Hartmann setzt soliden Wachstumskurs fort

Das Skintegrity-Konzept für das ganzheitliche Inkontinenzmanagement und die IAD-Prophylaxe (Inkontinenz Assoziierte Dermatitis) trugen erneut mit steigendem Anteil zum Umsatzwachstum des Segments im dritten Quartal bei
Die Einbeziehung der Umsätze von Lindor konnte die negativen Auswirkungen der Wechselkurse im Inkontinenzmanagement mehr als kompensieren
Quelle: Hartmann

Zwischen Januar und September 2018 konnte die Hartmann Gruppe, ein internationaler Anbieter von Medizin- und Pflegeprodukten, ihren Konzernumsatz auf 1.563,9 Mio. Euro steigern. Dies entspricht einem moderaten Anstieg von 3,2 % gegenüber dem Vorjahr.

„Wir haben es geschafft, die Auswirkungen des Preisdrucks sowie der Wechselkurseffekte zu kompensieren und unser Wachstum auf Kurs zu halten“, sagt Andreas Joehle, Vorstandsvorsitzender der Paul Hartmann AG. „Trotz der Aufwendungen durch Struktur- und Wachstumsprojekte, den Investitionen in die Vertriebsorganisationen und die Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung liegen wir auch beim EBIT im Rahmen der Erwartungen.“

Auf Basis der Ergebnisse der ersten neun Monate bestätigt die Gruppe den Ausblick mit einem moderaten Umsatzwachstum und einem moderaten Rückgang des EBIT für das Gesamtjahr 2018. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 90,3 Mio. Euro (Vorjahr: 93,4 Mio. Euro) und damit um 3,3 % unter dem Wert von 2017.

Medizinisches Kernsegment solide
Beispielsweise wuchs der Umsatz des Segments Inkontinenzmanagement um 5,4 % auf 516,8 Mio. Euro. Unter anderem trug das Skintegrity-Konzept für das ganzheitliche Inkontinenzmanagement und die IAD-Prophylaxe (Inkontinenz Assoziierte Dermatitis) erneut mit steigendem Anteil zum Umsatzwachstum des Segments im dritten Quartal bei.

Der Anstieg des Konzernumsatzes basierte im Wesentlichen auf positiven Entwicklungen in europäischen Ländern außerhalb des Heimatmarktes des Konzerns. Europa (ohne Deutschland) insgesamt erzielte einen Zuwachs von 5,7 %. In Deutschland konnte das Unternehmen die Vorjahreswerte um 1,2 % übertreffen. Außerhalb Europas wurde das moderate Wachstum von 2,6 % durch negative Wechselkurseffekte überlagert. Detailliertere Informationen gibt es auf hartmann.info.

Redigiert von Thobias Quaß

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