05. Februar 2019 | News, Views & Markets

Aus Denim wird Isolierstoff

I:CO: Recycling von Denim
Recycling von Denim
Quelle: I:Collect GmbH (I:CO)
Das britische Einzelhandelsunternehmen FatFace startet eine gemeinsame Rücknahme-Initiative mit I:CO, dem globalen Partner für die In-Store-Sammlung, der Wiederverwertung und dem Recycling gebrauchter Textilien und Schuhe. Kunden des Labels FatFace können seit Mitte Januar ausgediente Denim-Artikel in trockenem und sauberem Zustand in jeder teilnehmenden FatFace-Filiale in Großbritannien abgeben – unabhängig von der Marke der Kleidungsstücke.

Im Gegenzug erhalten sie einen Rabatt von £10 auf ein neues Kleidungsstück der Denim-Kollektion. I:CO organisiert den Transport der abgegebenen Kleidung von den teilnehmenden FatFace-Filialen zum nächstgelegenen Sortierwerk, in welchem eine präzise, zertifizierte Sortierung und Bewertung gemäß der internationalen Abfallhierarchie durchgeführt wird: Wiederverwertung vor Recycling. Jedes Kleidungsstück wird von Hand sortiert und für die bestmögliche Weiterverwendung kategorisiert. Noch tragbare Produkte erhalten ein zweites Leben als Secondhand-Ware, nicht mehr tragbare werden recycelt und zu Produkten für andere Industrien weiterverarbeitet, darunter Isolierstoff für die Automobilindustrie, Putzmaterialien oder Malervlies.

I:CO und FatFace verfolgen damit gemeinsame Ziele: die Reduzierung von textilem Abfall, die Erhaltung von Ressourcen, indem produzierte Ware länger im Textilkreislauf gehalten wird, und den Schutz der Umwelt. Mit dieser Kooperation baut I:CO ihr weltweites Netzwerk weiter aus.

Über I:CO
Die I:Collect GmbH (I:CO) ist ein internationaler Partner für die Sammlung, die Wiederverwertung und das Recycling von Textilien und Schuhen. Mit seinem innovativen Rücknahme-System und einer weltweiten Partnerstruktur ist das Unternehmen in der Lage, Textilien und Schuhe direkt weiterzuverwenden bzw. die enthaltenen Materialien so
aufzubereiten, dass sie wieder in verschiedene Kreisläufe einfließen können. Dadurch wird Abfall reduziert, Ressourcen geschont und die Umwelt entlastet.

Redigiert von Petra Gottwald

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