05. Oktober 2017 | Raw & Auxiliary Materials

Kuraray präsentiert bio-basiertes Elastomer Septon Bio

Starke Verbindung
Starke Verbindung: Das neue bio-basierte Copolymer Septon Bio von Kuraray hat sehr gute Hafteigenschaften und eignet sich deshalb ideal für Klebe- und Verbundstoffe.
Quelle: Kuraray
Vliesstoffe müssen elastisch sein, Fahrradgriffe brauchen festen Grip und Sportschuhe Vibrationen besonders gut dämpfen. Spezielle thermoplastische Elastomere (TPEs) ermöglichen diese Eigenschaften. Sie kommen in vielfältigen Anwendungen wie Fasern, Verbundstoffen sowie Beschichtungen zum Einsatz und müssen besonders elastisch, reißfest und temperaturbeständig sein. Der internationale Spezialchemie-Hersteller Kuraray mit Sitz in Hattersheim bei Frankfurt am Main bietet dafür seine TPE-Serie Septon an. Die hydrierten Styrol-Zweiblock- und -Dreiblock-Copolymere mit hoher Fließfähigkeit sind laut Hersteller einfach zu verarbeiten, haben eine hohe Elastizität und werden als Basis-Polymere für unterschiedlichste Produkte sowie zur Polymer-Modifizierung genutzt. Mit Septon Bio stellt Kuraray jetzt ein TPE vor, das bio-basiert ist und zugleich über die umfangreichen Vorteile der Septon-Serie verfügt.

Kuraray hat das neue TPE Septon Bio in Kooperation mit dem US-Biowissenschafts-Unternehmen Amyris entwickelt. Das Copolymer basiert auf Beta-Farnesen, einem erneuerbaren Monomer von Amyris auf Basis biologischer Grundstoffe. „Spezielle Hefestränge wandeln bei der Fermentation Zuckerquellen wie etwa Rohrzucker in Beta-Farnesen um“, erläutert Jan-Sebastian Weber, Marketing und Sales Manager bei Kuraray. „Aus dem Beta-Farnesen wird dann das hydrierte Styrol-Farnesen-Block-Copolymer (HSFC) Septon Bio hergestellt.“ Nach der Polymerisation haben die Farnesene eine besondere chemische Struktur.

nach oben drucken RSS-Feed