08. Mai 2018 | Fibers & Filaments

Lenzing Gruppe: Ausbau der Kapazitäten bei Spezialfasern

Die Lenzing Gruppe startete mit soliden Zahlen in das Geschäftsjahr 2018. Die Umsatzerlöse verringerten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent auf 550,3 Mill. EUR. Dieser Rückgang ist vor allem auf ungünstigere Währungsrelationen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging vor allem aufgrund rückläufiger Preise für Standardviskose und steigender Kosten für Schlüsselrohstoffe um 24,8 Prozent auf 101,6 Mill. EUR zurück. Die EBITDA-Marge sank von 23 Prozent im 1. Quartal 2017 auf 18,5 Prozent im 1. Quartal 2018. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 32,7 Prozent auf 8,9 Mill. EUR zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 12,5 Prozent (1. Quartal 2017: 17,5 Prozent) führte. Das Periodenergebnis lag mit 50 Mill. EUR um 33,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 75 Mill. EUR.

Ausbau der Kapazitäten
Die Investitionen (CAPEX) haben sich von 26,9 Mill EUR im 1. Quartal des Vorjahres auf 58,9 Mill. EUR im 1. Quartal 2018 mehr als verdoppelt. Dies ist vor allem auf die Erweiterung der Kapazitäten von Spezialfasern im burgenländischen Heiligenkreuz und in Mobile, Alabama (USA), sowie den Ausbau und die Modernisierung der Faserzellstoffwerke in Lenzing (Österreich) und Paskov (Tschechien) zurückzuführen. Im Sinne der Unternehmensstrategie sCore TEN schreiten diese Aktivitäten ebenso voran wie die Planung zur Errichtung der nächsten hochmodernen Lyocellfaser-Produktionsanlage in Prachinburi (Thailand).

Redigiert von Petra Gottwald

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