12. Februar 2019 | Events & Dates

Hexcels Innovation ist Finalist für JEC Innovation Awards 2019

Subframe with patches
Subframe mit Patches
Quelle: Hexel
Die neue Carbon-Prepreg-Patch-Technologie von Hexcel wurde als Finalist für die JEC Innovation Awards 2019 in der Kategorie Automotive ausgewählt. Die Verbundlösung von Hexcel verbessert die Leistung von Aluminium-Unterrahmen durch die Reduzierung von Lärm, Vibrationen und Rauheit (NVH).

HexPly Patches bestehen aus unidirektionaler Carbonfaser und einer Epoxidmatrix mit schnell härtenden Selbstklebeeigenschaften, die es ermöglichen, in einem hocheffizienten einstufigen Prozess mit Metall zu verbinden. Dem Aluminium-Hilfsrahmen wurden 500 Gramm HexPly-Prepreg hinzugefügt, und die Testergebnisse zeigten einen positiven Effekt auf die Verbesserung der gesamten NVH-Leistung. Aluminium-Untergestelle sind deutlich leichter als herkömmliche Stahlversionen.

Hexcel entwickelte die HexPly Carbon-Prepreg-Patch-Technologie zur lokalen Versteifung und Verstärkung von Aluminiumteilen, um das Geräusch- und Vibrationsmanagement positiv zu beeinflussen. Diese Technologie wurde von Saint Jean Industries, dem Partner von Hexcel bei der Preisverleihung, an einem 18,5 kg schweren Aluminium-Heckrahmen aus einem Serienfahrzeug getestet. Das Unternehmen führte eine Modalanalyse über den Frequenzbereich der Heckrahmen durch und berücksichtigte dabei verschiedene Motortypen über einen Bereich von Fahrzeuggeschwindigkeiten hinweg. Basierend auf dieser Analyse berechnete Hexcel die Kohlenstoffschichten und -ausrichtungen, die zur Optimierung der mechanischen Leistung und des Schwingungsverhaltens erforderlich sind.

Zu den Vorteilen dieser Innovation gehören niedrigere Produktionskosten, Energieeinsparungen, erhöhter Fahrerkomfort, Produktionsflexibilität und Reduzierung der Teileanzahl. Die Technologie ist für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb anpassbar, so dass OEMs von einer ausgereiften, industrialisierten Lösung mit bereits verfügbaren Werkzeugen zur Geräusch- und Vibrationssimulation profitieren können, um die Teileleistung zu optimieren.

Redigiert von Petra Gottwald

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