11. März 2015 | Fibers & Filaments

Outlast: Was, warum, wofür?

Outlast präsentiert komplettes PCM-Spektrum
Die Outlast-Technologie kann in unterschiedlichen Anwendung eingesetzt werden. Egal, ob sie direkt in Fasern eingelagert wird oder ob man beschichtete Materialien einsetzt - dynamisch und proaktiv sorgen die Phase-Change-Materialien dafür, dass die Schweißproduktion signifikant reduziert wird.
Quelle: Outlast Europe
„Ich möchte gerne die Klimaregulierung durch Phase-Change-Materialien (PCM) in meinen Produkten einsetzen, aber wie geht das?“ Mit dieser Fragestellung sieht sich Outlast Technologies, oftmals konfrontiert. Um hier für mehr Transparenz und einen besseren Überblick zu sorgen, präsentiert das Unternehmen aus Heidenheim auf der Techtextil das komplette Spektrum an PCM: von Compound über Fasern/Garne bis hin zu beschichteten Artikeln für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Dabei ist Outlast eigenen Angaben zufolge der einzige Anbieter im textilen Bereich, der überhaupt viele unterschiedliche Möglichkeiten offerieren kann. Egal, welche Anwendung – man hat immer eine attraktive Lösung parat. In den letzten Jahren wurde produkttechnisch u. a. viel im Faserbereich entwickelt: Auf die PCM-Viskosefaser folgte die weltweit erste PCM-Polyesterfaser. Zudem kam die neue Produktkategorie
„Füllmaterialien“ hinzu, die vorwiegend im Bereich Bettwaren, aber auch bei Bekleidung eingesetzt werden können.

Insgesamt gesehen ist der Bereich „Bettwaren“ derzeit der umsatzstärkste. Was nicht bedeutet, dass man den „klassischen“ angestammten Märkten wie Bekleidung (von Alltagsbekleidung und Accessoires, wie Handschuhen oder Helmen, bis hin zu Arbeitsschutzbekleidung und schusssicheren Westen) oder Schuhen keine Aufmerksamkeit mehr schenkt. Auch hier wird fleißig weiterentwickelt. Ganz neu und noch ein wenig „exotisch“ anmutend widmet sich die Firma zusätzlich anderen, komplett neuen Märkten, wie zum Beispiel dem Einsatz von PCM in elektronischen Geräten.

Thematisch wird das Thema PCM in folgende Kategorien gegliedert:

- Outlast-Technologie eingelagert in Fasern: Diese Anwendung eignet sich für Produkte, die nah auf der Haut getragen werden (z.B. Unterwäsche, Socken, T-Shirts, orthopädische Produkte).

- Outlast-Technologie als Füllmaterial: Es gibt unterschiedliche Füllmaterialien (auf Basis von Viskose- oder Polyesterfasern), die z. B. bei Bettwaren oder Bekleidung (z. B. Jacken) eingesetzt werden. Auch eine Mischung mit Daunen ist hier möglich.

- Outlast-Technologie als Beschichtung: Hier kann eine sehr hohe Beladung erzielt werden. Als Träger für die beschichteten Materialien dienen zumeist Vliesstoffe oder Maschenwaren. Die Einsatzbereiche sind breit: Bei Bettwaren profitieren Matratzen und -auflagen, Kissen und Bettdecken von der Klimaregulierung. Bei Bekleidung/Schuhen und PSA werden beschichtete Produkte von Kopf bis Fuß eingesetzt. Ebenfalls interessant ist diese Anwendung für medizinische Produkte.

- Outlast-Technologie als MIC: Bei MIC (Matrix Infusion Coating) handelt es sich um ein spezielles Verfahren, bei dem textile Flächen (unterschiedliche Materialzusammensetzungen) mit der Technologie bedruckt werden. Dieser Prozess ist ideal für Marken, die im
Rahmen eines großen Programms ihre eigenen Stoffe einsetzen wollen. Man findet diese Anwendung bei Produkten, die direkt auf der Haut getragen werden.

- Outlast-Technologie als Compound: Hier geht es in den individuellen Bereich von Projektgeschäften hinein. Ist bei einem Kunden bereits eine spezielle Prozesstechnologie (z.B. eine Sprühapplikation) vorhanden, kann der jeweils passende Compound eingesetzt werden. Der Kunde produziert damit dann sein jeweiliges Endprodukt (Beispiel: Matratzen, die mit dem Compound besprüht werden). Mit wenig Investitionsaufwand kann man so einfach die klimaregulierende Funktion einsetzen.

Die neuesten Innovationen präsentiert Outlast auf der Techtextil vom 4. bis 7. Mai 2015 in Frankfurt in Halle 6.1, Stand C 11.
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