23. Juni 2016 | Fibers & Filaments

Mit Beton in anderen Sphären schweben?

Carbonbeton ist dabei mehr, als nur ein Baumaterial.
In Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite entwickeln ca. 140 Partner aus Forschung, Unternehmen und Verbänden den Materialverbund aus Hochleistungsbeton und Kohlenstofffaser. Carbonbeton ist dabei mehr, als nur ein Baumaterial.
Quelle: Dresden Concept

Triste Stadtlandschaften gehören der Vergangenheit an. Rost und hohe Sanierungskosten ebenfalls. Die Zukunft gehört dem Carbonbeton. In Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite entwickeln ca. 140 Partner aus Forschung, Unternehmen und Verbänden den Materialverbund aus Hochleistungsbeton und Kohlenstofffaser.

Carbonbeton ist dabei mehr als nur ein Baumaterial. Mit ihm denken die C³-Partner das Bauen neu. Sie sorgen für Gestaltungsspielräume, Korrosionsschutz, deutlich niedrigeren CO₂-Austoß und bringen Leichtigkeit in die doch sehr plumpe Bauumwelt. Diese und weitere Eigenschaften führen dazu, dass sich Carbonbeton zunehmend als Alternative zum herkömmlichen Material – dem Stahlbeton – etabliert.

Welche Besonderheiten weist er auf, wo liegen die Unterschiede, welche Eigenschaften bringen ihn zum Schweben und in welchen Bereichen kann er angewendet werden? Antworten auf diese Fragen warten auf die Besucher der DRESDEN-concept (DDc) Wissenschaftsausstellung, die ab dem 2. Juli bis zum 3. Oktober 2016 auf dem Dresdner Neumarkt mit wissenschaftlichen Highlights begeistert. Filme, spielerische Elemente für alle Altersgruppen und Texte in Deutsch und Englisch informieren Interessierte über zwölf aktuelle Themen in der wissenschaftlichen Landschaft und das rund um die Uhr, bei jedem Wetter und kostenlos.
 
Am 7. Juli um 10:30 Uhr laden die Organisatoren zu einer Besichtigungstour mit dem Rektor der Technischen Universität Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert, ein.

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