29. Juli 2016 | News, Views & Markets

Wie kann Deutschland zum Marktführer für den Baustoff Carbonbeton werden?

C³-Strategieteam und Prof. Manfred Curbach
C³-Strategieteam und Prof. Manfred Curbach
Quelle: Frank Janowski – Deutschland Land der Ideen
Der C³ – Carbon Concrete Composite e.V. ist mit dem Forschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Zum Thema „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ liefert das Projekt in der Kategorie Wissenschaft eine Antwort auf die Frage, wie Deutschland zum Marktführer für den Baustoff Carbonbeton werden kann. 

Stahl hat ausgedient. Zumindest, wenn es nach den Initiatoren von C³ – Carbon Concrete Composite geht. Das Forschungsprojekt untersucht die Möglichkeit, Carbon als Alternative zu Stahl in Betonbauwerken einzusetzen.

Die Vorteile des Werkstoffs:
Er ist langlebiger, spart Ressourcen und lässt sich trotz hoher Festigkeit einfach formen. Weil Carbonbeton zudem über thermische und elektrische Leitfähigkeit verfügt, kann er Gebäude sogar intelligenter machen: etwa, indem Sensoren direkt in die Wand eingebaut werden. Kein Wunder also, dass über 140 Partner gemeinsam den Baustoff etablieren und Deutschland zum Weltmarktführer machen wollen. 

Der Vorstandsvorsitzende von C³ und Direktor des Institutes für Massivbau der TU Dresden, Prof. Manfred Curbach, kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind stolz, ein ‚Ausgezeichneter Ort‘ im Land der Ideen zu sein, und freuen uns, mit unserem Projekt den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns herausstellen zu können. In unserem Netzwerk von Partnern aus der Wirtschaft, Forschung und Verbänden bündeln wir die Kompetenzen der gesamten Wertschöpfungskette. Durch die Auszeichnung fühlen wir uns darin bestätigt, dass durch das Zusammenwirken von gemeinsamen Kräften die Einführung von Carbonbeton auf dem Markt etabliert und ein Umdenken in der Baubranche erzielt werden kann.“ 

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