09. September 2016 | News, Views & Markets

Brückner: Spatenstich für neue Fertigung in Tittmoning

Brückner: Spatenstich für neue Fertigung in Tittmoning
Illustration des neuen Produktionswerks in Tittmoning
Quelle: Brückner
Im September 2016 beginnen die Bauarbeiten für die neue Produktionsstätte des deutschen Textilmaschinenherstellers Brückner. Insgesamt 40 Mio. Euro investiert das Unternehmen in Grundstück, Gebäude und Maschinenpark. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

Seit 1960 ist Brückner mit seinem Produktionswerk in der oberbayerischen Stadt Tittmoning ansässig. Mit rund 180 Mitarbeitern an diesem Standort produziert das Unternehmen jährlich rund 120 Maschinen und Anlagen, die zu 95 % in alle Welt exportiert werden. Die Hauptverwaltung des mittelständischen Unternehmens mit knapp 200 Mitarbeitern ist in Leonberg bei Stuttgart beheimatet. Dort befinden sich die Bereiche Forschung, Konstruktion, Vertrieb, Marketing, Service, Ersatzteilverkauf, Materialwirtschaft, IT sowie Personal- und Rechnungswesen. Die frühere Fertigung von kleinen Maschinenkomponenten in Leonberg wurde 2004 komplett nach Tittmoning verlagert, um den Auftragsdurchlauf zu optimieren. Damit schuf man am Leonberger Standort Platz für ein großes Technologiezentrum, in dem Kunden verschiedene Maschinen testen und ihre textilen Produkte weiterentwickeln können. 

Bei der Planung des neuen Fertigungswerkes wurde viel Wert auf Umweltschutz und eine besonders energiesparende Bauweise gelegt. Das neue Gebäude bekommt eine ansprechend gestaltete Hülle, die gleichermaßen für Wärmeschutz und Tageslichteintrag sorgt. Mit einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach kann zusätzlich Energie erzeugt werden. Ein großer Grüngürtel um das Gebäude herum wird ökologische Vielfalt bieten.

Die neuen Produktionshallen werden auf ca. 25.000 m² Raum für rund 180 Mitarbeiter bieten. Künftig können hier noch größere und schwerere Anlagenteile als bisher gefertigt werden. Das bietet vor allem bei Sonderanlagen oder extrem hohen Anlagen große Vorteile. Maschinen mit Arbeitsbreiten von mehr als sieben Metern können problemlos aufgebaut werden, schwere Komponenten können leichter transportiert werden. Das großzügige Platzangebot bietet neue Chancen für Wachstum und Entwicklung. Neue Konstruktionen und Anlagenteile können jederzeit aufgebaut und intensiv getestet werden. Interessierte Kunden sind herzlich eingeladen, den Fertigungsstandort zu besuchen und dabei den Produktionsfortschritt ihrer eigenen Anlage mitzuverfolgen.

„Bei der Entscheidung für den Neubau war es uns sehr wichtig, dass das gesamte Personal weiterbeschäftigt wird, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser größtes Kapital und ihre Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Aus diesem Grund kam eine Verlagerung der Produktion ins Ausland für uns nie in Frage. Damit hätten wir viele wertvolle Mitarbeiter verloren und das können und wollen wir uns nicht leisten. Schließlich sind wir verantwortlich für unsere Mitarbeiter. Außerdem sind wir stolz auf unsere Qualität 'Made in Germany' und darauf bauen wir auch in Zukunft“, sagt Inhaberin Regina Brückner. „Zudem war es uns wichtig, besonders energieeffizient zu bauen. So effizient und energiesparend wie unsere Anlagen soll auch unsere neue Fertigung sein“, so Regina Brückner.

Für Herbst 2016 ist der Spatenstich geplant. Wenn alles gut läuft, kann das Unternehmen Ende 2017 umziehen und so dann noch flexibler auf Kundenwünsche reagieren. Nicht nur das Unternehmen, sondern in erster Linie dessen Kunden werden von der neuen Produktionsstätte deutlich profitieren.


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