11. Januar 2017 | Fibers & Filaments

Wohlfühlfaser

Die Faser Tencel beweist sich in der Hotellerie beim Einsatz von Bettwäsche
Die Faser Tencel beweist sich in der Hotellerie beim Einsatz von Bettwäsche. Höchste Anforderungen bei Wäschen sind für die Faser kein Problem. Jahrelange Produktenwicklung mit internationalen Partnern in Industriewäsche und Bettwäscheherstellern haben zum Erfolg geführt. Die Ergebnisse werden erstmals auf der Heimtextil 2017 in Frankfurt präsentiert.
Quelle: Lenzing AG
Die Faser Tencel beweist sich in der Hotellerie beim Einsatz von Bettwäsche. Höchste Anforderungen bei Wäschen sind für die Faser kein Problem. Jahrelange Produktenwicklung mit internationalen Partnern in Industriewäsche und Bettwäscheherstellern haben zum Erfolg geführt. Die Ergebnisse werden erstmals auf der Heimtextil 2017 in Frankfurt präsentiert.

Bettwäsche aus Tencel nicht nur für den Privatgebrauch
„Nach intensiven Anstrengungen ist es nun gelungen, Bettwäsche für die Hotellerie zu entwickeln. Jetzt ist es möglich auch als Businessreisender oder Wellnessgast Tencel Bettwäsche zu erleben“, so Susanne Jary, Home&Interiors Director bei Lenzing. „Es war keine leichte Aufgabe, Tencel fit für die Industriewäsche zu machen. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie wurden technische Empfehlungen ausgearbeitet, um Hotel-Bettwäsche in der Industriewäsche zu reinigen“, erklärt Jary.

Internationale Partner sind begeistert

„Die Eigenschaften der Tencel Faser wie hohe Trocken- und Nassfestigkeit machen es möglich, diese für Industriewäsche einzusetzen. Durch die Weichheit und die hohe Feuchtigkeitsaufnahme ist es möglich, die Tencel Bettwäsche schneller und CO₂ sparender zu bearbeiten als Bettwäsche aus anderen Materialien“, so Textilpflege Leitgeb aus Österreich. Der deutsche Mietservice Anbieter „Dibella“ ist bekannt für seine verantwortungsvollen Umgang mit Objekttextilien und ist immer auf der Suche nach neuen umweltverträglichen Materialien. Mit der Faser habe man ein Material gefunden, das einen geringeren Umwelt-Fußabdruck habe und eine hohe textile Beständigkeit aufweise, welche wiederum für den Objektbereich besonders wichtig sei. „Nach dreijähriger Entwicklungsarbeit haben wir die richtige Fasermischung gefunden, die unseren Ansprüchen sowie jenen unserer Kunden gerecht wird, so Dibella. Die erste leasingtaugliche Bettwäsche besteht aus 60 % Tencel und 40 % Baumwolle und habe die Erwartungen von Dibella übertroffen. Der amerikanische Anbieter Valley Forge Fabrics arbeitet mit internationalen namhaften Hotelketten zusammen und hat sich spezialisiert auf Tencel im Bereich Möbelbezugsstoff und Bettwaren. Wir sind davon überzeugt, dass wir den Blick unserer Kunden auf Objekttextilien geändert haben. Umweltverträglichkeit und gesundheitliche Aspekte haben die Kaufent-scheidungen mitbestimmt. Für uns ist es wichtig, die einzigartige Faser-Story zu transportieren“, erklärt Valley Forge Fabrics in einem Statement.

Ein Pionier in Sachen Tencel Bettwäsche ist die österreichische Firma Hefel Textil. Bereits 1998 hat man die Faser in seinen Bettwaren eingesetzt. „Viele unserer Kunden sind exklusive Hotels, daher war es eine natürliche Sache, Tencel auch im Objektbereich einzusetzen. Die Bettwäsche zeichnet sich besonders durch die einzigartige Kombination von hautsympathischen und pflegeleichten Eigenschaften aus“, sagt Hefel. Ein Pilotprojekt überzeugte die Firma und sieht die Faser im Objektbereich als fixe Größe.

Die Zukunft im Objektbereich
Lenzing baut den Einsatz von Tencel Fasern im Objektbereich weiter aus. „In erster Linie ist es ein stabiles Geschäft und man kann durch below the line Marketing-Maßnahmen gemeinsam mit Hotels direkt Endkonsumenten erreichen“, erklärt Jary. „Diese können direkt Tencel erleben und können somit die Wohlfühlfaser auch für den privaten Gebrauch erwerben. Die Möglichkeiten in diesem Bereich sind sowohl für den Objektbereich als auch für das Endkonsumenten-Marketing interessant“, ist Jary überzeugt.

Redigiert von Angelika Hörschelmann

nach oben drucken RSS-Feed