22. Februar 2017 | Technology & Machinery

Infiana und Fraunhofer IFAM setzen Zusammenarbeit auch 2017 fort

Der Spezialfolienhersteller Infiana und das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM gehen in das dritte Jahr ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit. Wie auch in den vergangenen Jahren, präsentieren sich beide Partner wieder zusammen auf der JEC World, auf dem Stand vom CFK Valley (H5A /E56). Die weltgrößte Messe im Composites Bereich findet 2017 vom 14.-16. März in Paris Villepinte statt.

Schwerpunkt Trennfolientechnologie FlexPLAS
Durch die intensive Forschungsarbeit in den vergangenen Monaten konnten beide Partner die Trennfolientechnologie nochmals weiterentwickeln. Besonders auf die Neuheiten und erweiterten Einsatzmöglichkeiten beim Flaggschiff FlexPLAS dürfen sich die Standbesucher freuen. „In Bezug auf aggressive Lösemittel, wie z.B. Styrol, konnten wir die Beständigkeit deutlich erhöhen. Hierdurch und durch die Aufnahme neuer Prägedesigns in das FlexPLAS Portfolio, ergeben sich für unsere Kunden noch mehr individuelle Einsatzmöglichkeiten“, erklärt Projektleiterin Soheila Salehi-Schneider. „Durch den gemeinschaftlichen Aufbau dieser technologischen Plattform werden wir zukünftig die positiven Eigenschaften von FlexPLAS für zahlreiche neue und anspruchsvolle Einsatzmöglichkeiten im Composites-Bereich erweitern. Dazu werden wir in den kommenden Monaten weitere Investitionen vornehmen“, ergänzt Dr. Gregor Graßl, Projektleiter bei Fraunhofer IFAM.

Neue Vertriebsstruktur geschaffen
Einiges getan hat sich auch bei den Vertriebsstrukturen von Infiana. So ist der Composites Markt, einer von fünf Zielmärkten des Spezialfolienherstellers, seit Beginn des Jahres 2017 global aufgestellt. Dadurch kann Infiana noch zielorientierter auf die Anforderungen seiner Kunden reagieren: „Mit den neuen Vertriebsstrukturen unterstreicht Infiana seine Rolle als „Premium Innovator“. So können wir nun noch schneller und effizienter auf die Anforderungen der Märkte reagieren. Wir sind der Problemlöser unserer Kunden“, sagt Markus Peske, Vice President Composites.

Die innovative FlexPLAS Trennfolientechnologie ermöglicht die Fertigung von Faserverbundkunststoffen ohne flüssige Trennmittel. Mit einer Dehnung bis zu 300 % kann, wie berichtet, die Folie wie eine zweite Haut in die Werkzeugform appliziert werden. Das Bauteil und die Form sind nach dem Aushärten frei von jeglichen Trennmittelrückständen; aufwändige Schleif- und Reinigungsarbeiten entfallen und das Bauteil ist somit ready to paint, bzw. ready to bond.  Eingang findet diese Technologie in alle relevanten FVK-Industrien, zum Beispiel Luftfahrt, Wind, Automobil, Medizin.

Redigiert von Angelika Hörschelmann

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